Vorwort und Einführung
Dieses
Buch wendet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen
(Handwerk, Gaststätten, Anbieter von Ferien auf dem Bauernhof,
Selbstvermarkter, Dienstleister, Gärtnereien, kleine Industriebetriebe, etc.),
die das Internet sinnvoll für ihre Zwecke einsetzen wollen. Selbstverständlich
kann es aber gleichermaßen von Privatanwendern gelesen werden, die wissen
möchten wie und wo sie gezielt Informationen finden oder wie sie sich vor
Gefahren beim Surfen und durch EMails schützen können. In diesem Buch zeigen
wir die wichtigsten Risiken und Chancen des Internets und weisen den preiswerten Weg zur eigenen Homepage. Als Vorkenntnisse setzen wir
lediglich voraus, dass Sie sich ein wenig mit ihrem Betriebssystem auskennen
(neuen Ordner anlegen, Datei speichern) und schon den Zugang zum Internet über
ihren Computer gefunden haben.
Falls
Sie mit ihrem Computer „noch nicht ins Internet können“, so benötigen Sie in
der Regel ein Modem oder eine ISDN-Karte, einen Zugangsprovider wie etwa
T-Online, freenet.de, etc. und einen Browser (Firefox, Netscape Communicator, Internet
Explorer, Opera, etc.), um Internetseiten sichtbar zu machen. Zur Not können
Sie sich einen Browser und die Software für den ersten Zugang aus der
Zeitschriftenabteilung (Internetzeitschrift mit entsprechender CD) einer
Tankstelle ihrer Wahl beschaffen.
Um
das Buch leicht lesbar und preiswert zu gestalten haben wir zusätzliche
HTML-Vorlagen für ihre Seiten, umfangreiche Linklisten und ausführliche
Anleitungen für Anfänger unter die Rubrik "Infos" verlagert.
Ziel
des Buches ist es den Leser praxistauglich zu machen und zwar möglichst
schnell, einfach und bequem. Akademische Nuancen interessieren uns nicht.
Dementsprechend setzen wir das WWW (world wide web) schon mal mit dem Internet
gleich. Es interessiert hier auch nicht, ob man die Erstellung von
HTML-Quellcode schon als „programmieren“ bezeichnen sollte oder in wievielen
verschiedenen Bedeutungen der Begriff „Homepage“ verwendet werden darf.
Viele
der gewählten Beispiele beziehen sich auf den Provider „netbeat“. Wir haben uns
in diesem Buch vor allem deshalb für netbeat entschieden, weil dieser Provider
sehr günstige Preise bietet.
Generell
haben wir bei unseren Empfehlungen und Vorschlägen darauf Wert gelegt, dass Sie
schnell, einfach und möglichst kostenlos ihre Ziele erreichen können.
Dieses Online-Buch beruht im Wesentlichen auf persönlichen Erfahrungen. Es ist daher
notwendigerweise einseitig und subjektiv gefärbt und entspricht den persönlichen
Vorlieben des Autors. Bitte behalten Sie dies bei der Lektüre im Hinterkopf.
Eine objektive und umfassende Darstellung der jeweiligen Märkte, Technologien,
Verfahren usw. liegt deutlich außerhalb der Reichweite und Intension dieser Einführung.
Das Internet – eine Kurzeinführung
Was passiert eigentlich, wenn Sie im Internet surfen?
Nun, zunächst einmal benötigen Sie einen Browser, um Internetseiten sichtbar zu
machen. Dann müssen Sie ein Modem oder eine ISDN-Karte etc. in ihrem Computer
haben, damit Sie über einen Provider (T-Online, freenet.de, AOL, etc.) den
Kontakt zum Internet herstellen können („Online gehen“). Dazu richten Sie
entweder ihr DFÜ-Netzwerk (z. B. für Call-by-Call) entsprechend ein oder
verwenden eine von ihrem Provider zur Verfügung gestellte Software. Sobald Sie
den Kontakt zum Internet hergestellt haben, wird ihrem Computer eine eindeutige
IP (Zahlenkombination) vom Provider zugewiesen über die Sie prinzipiell
identifizierbar sind. Wenn Sie sich beim Surfen Seiten anschauen, dann legt ihr
Browser diese Seiten und die Bilder in einem Zwischenspeicher (Cache) auf ihrer
Festplatte ab. Um einen Einblick zu bekommen sollten Sie sich unbedingt einmal
den Cache ihres Browsers ansehen. (Suchen Sie nach Dateien wie
"Cache" oder "Temporary Internetfiles"). Möchten Sie sich
die gleiche Web-Seite eine Woche später anschauen, dann kann es sein, dass sich
ihr Browser die Seite aus dem Cache holt und Sie daher eine veraltete Version
zu Gesicht bekommen. Wollen Sie sicher gehen, dass Sie immer die aktuelle Seite
präsentiert bekommen, dann sollten Sie die Shift-Taste gedrückt halten und
gleichzeitig den „Aktualisieren“ bzw. „Reload“ Button in der Funktionsleiste
ihres Browser anklicken.
Jeder Internetseite ist eine eindeutige URL (Adresse)
zugeordnet, über die sie per Browser erreichbar ist. Ein Beispiel für eine URL
lautet: http://www.pneumatik.ch/pneumatik.html. Den ersten,
kursiv gedruckten Teil der Adresse bezeichnet man auch als Domain und er führt
auf die Startseite eines Internetauftritts. Beispiele für Domains lauten:
www.unser-bauernhof.de, www.pneumatik.ch, www.brauereien-online.de oder
www.gartenpflanzen.de. Wer die Domain inne hat, der hat damit in der Regel auch
das Recht an den entsprechenden EMailadressen wie info@pneumatik.ch oder
mueller@pneumatik.ch oder vertrieb@pneumatik.ch.
Es gibt länderspezifische Domains (.de, .ch, .es, .nl,
etc.) und länderübergreifende Domains wie (.com, .net, .org, .info, etc.). Die
Bedeutung der länderspezifischen Endungen läßt sich in entsprechenden Listen
nachschauen.
Internetseiten werden in der Regel in der
Programmiersprache „HTML“ geschrieben. Sollen die Seiten aber bestimmte
Funktionen aufweisen, wie beispielsweise ein Gästebuch oder ein Drop-Down-Menue,
dann reicht reines HTML nicht mehr aus. Zusätzliche Funktionen werden durch
Javascript, Java, CGI, PHP und dergleichen realisiert. Wer eine fertige
Internetseite auf dem heimischen Computer erstellt hat, überträgt sie per FTP
(File Transfer Protokol) mit einem FTP-Programm auf den Server seines
Providers. Abgesehen vom Surfen können Sie über das Internet aber auch EMails
verschicken, Faxe versenden, an Diskussionsgruppen teilnehmen, telefonieren,
SMS verschicken und vieles mehr ...
Bitte lesen Sie den Disclaimer bevor Sie
mit diesem Buch arbeiten.
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